Texte schneller schreiben – 7 Tipps

Texte schneller schreiben – 7 Tipps

Wenn der Autor ewig braucht, bis er seine Artikel und Beiträge fertig hat, können einfache Tricks dabei helfen, die Texte künftig schneller zu schreiben.

Vermutlich jeder Autor kennt die Situation: Eigentlich macht ihm das Schreiben Spaß. Doch manchmal dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis ein Text, Artikel oder Blog-Beitrag endlich fertig ist. Andererseits muss der Autor Gas geben, denn die Leser möchten regelmäßig mit neuen Inhalten unterhalten werden.

Natürlich lässt sich ein guter Text nicht in wenigen Minuten aus dem Ärmel schütteln. Schließlich dauert es seine Zeit, bis der Autor die Inhalte recherchiert, seine Ideen ausformuliert, den Text in ein lesenfreundliches Format gebracht und alle Fehler korrigiert hat.

Aber es muss auch nicht sein, dass der Autor stunden- oder gar tagelang an einem Beitrag sitzt. Zumal es einfache Tricks gibt, die dabei helfen, Texte schneller zu schreiben.

Sieben hilfreiche Tipps haben wir im Folgenden zusammengestellt:

 

Tipp Nr. 1: Die Texte lieber kürzer halten.

Vor allem am Anfang ist es ratsam, die Texte lieber etwas kürzer zu halten. Ein Text, der 1.000 Wörter und mehr umfasst, kommt bei den Suchmaschinen zwar gut an. Allerdings erfordert es eine gewisse Routine, bis ein Text fertig ist, der sich trotz seiner Länge angenehm lesen lässt.

Und natürlich dauert es deutlich länger, einen 1.500-Wörter-Text zu schreiben als einen 500-Wörter-Text. Für die eigenen Erfolgserlebnisse ist es deshalb besser, es anfangs bei kürzeren Texten zu belassen. Und: Von einem Text, der drei, vier gute Tipps enthält, hat der Leser letztlich ohnehin viel mehr als von einem Text mit zehn nur mittelmäßigen Tipps.

 

Tipp Nr. 2: Eine Ideensammlung anlegen.

Selbst einem erfahrenen Profi fällt es schwer, mal eben locker einen Text aus dem Ärmel zu schütteln, wenn er keine Vorgabe hat und nur eine leere, weiße Seite vor sich sieht. Gut ist dann, wenn der Autor auf eine Ideensammlung zurückgreifen kann. Denn in seiner Sammlung findet der Autor bestimmt ein Thema, über das er nun schreiben könnte.

Dabei lässt sich eine Ideensammlung ganz nebenbei anlegen: Immer dann, wenn der Autor in den Medien auf ein interessantes Thema stößt, im Alltag auf eine Frage trifft, von anderen Leuten auf etwas angesprochen wird oder spontan eine Idee hat, kann er sich eine Überschrift oder ein paar Stichworte in einem Notizbuch notieren. So entsteht im Laufe der Zeit eine wahre Fundgrube für neue Textinhalte.

 

Tipp Nr. 3: Einen Redaktionsplan erstellen.

Im Jahresverlauf gibt es immer wieder Feste und Feiertage, Termine, bestimmte Anlässe und Themen, die den Alltag prägen. Der Autor sollte deshalb bei der Themenauswahl den Kalender im Blick behalten und auch seine Ideensammlung zeitlich ordnen. Durch einen Redaktionsplan mit saisonalen Themen verliert der Autor keine Zeit damit, zu überlegen, ob sein Text inhaltlich jetzt überhaupt auf Interesse stößt.

 

Tipp Nr. 4: Eine Deadline setzen.

Je mehr Zeit sich der Autor selbst für das Schreiben eines Textes gibt, desto mehr Zeit wird er dafür auch brauchen. Denn ohne einen gewissen Zeitdruck wird es der Autor eher ruhig angehen lassen. Schließlich spielt es gefühlt keine Rolle, ob das Schreiben eines Textes kürzer oder länger dauert.

Ein hilfreicher Trick ist deshalb, wenn sich der Autor eine Deadline setzt, die knapp bemessen ist. Als Deadline wird der Zeitpunkt bezeichnet, an dem der Text fertig und abgabebereit sein muss. Natürlich darf die Qualität dem Zeitdruck nicht zum Opfer fallen. Aber durch eine klare Zeitvorgabe wird es dem Autor leichter fallen, konzentriert und fokussiert an seinem Text zu arbeiten.

 

Tipp Nr. 5: Erst das Ziel festlegen, dann schreiben.

Bevor der Autor damit beginnt, seinen Text zu schreiben, sollte er festlegen, was er mit seinem Text aussagen möchte. Was ist die zentrale Botschaft seines Artikels? Was möchte er dem Leser mitteilen? Welche Erkenntnis soll der Leser aus dem Text gewinnen?

Was soll der Leser machen oder tun können, nachdem er den Beitrag gelesen hat? Es ist nicht unbedingt notwendig, eine ausführliche Gliederung zu erstellen. Der Autor kann sich ruhig die Möglichkeit bewahren, dass sich sein Text erst im Verlauf des Schreibprozesses entwickelt.

Aber der Autor sollte von Anfang an wissen, was er ausdrücken möchte. Ohne konkretes Ziel besteht nämlich die Gefahr, dass sich der Autor verzettelt.

 

Tipp Nr. 6: Mit der 3-Tage-Technik arbeiten.

Um den Schreibfluss nicht zu unterbrechen und nicht unnötig Zeit zu verlieren, sollte sich der Autor beim Schreiben wirklich nur auf das Schreiben beschränken. Während er seinen Text verfasst, kümmert er sich zunächst also tatsächlich nur darum, seine Inhalte niederzuschreiben.

Das Feilen an den Formulierungen, das Strukturieren des Textes und das Korrigieren der Rechtschreib- und Tippfehler folgen erst später. In der Praxis ist es aber mitunter gar nicht so einfach, diese Vorgehensweise umzusetzen. So mancher Autor liest stattdessen immer wieder die Abschnitte durch, die der bereits geschrieben hat.

Oder er fühlt sich irritiert, wenn er beim Blick auf den Monitor lauter rot unterstrichene Wörter sieht. Um sich an die Arbeitsweise zu gewöhnen, kann die 3-Tage-Technik hilfreich sein.

Sie geht so:

  • Am ersten Tag sammelt der Autor Ideen für seinen Text und recherchiert die Inhalte.
  • Am zweiten Tag schreibt er den Text, indem er die Ideen und Inhalte vom Vortag ausformuliert.
  • Am dritten Tag arbeitet der Autor seinen Text durch, strukturiert die Inhalte, formatiert den Text und liest ihn Korrektur.

Tipp Nr. 7: In kurzen Intervallen schreiben.

Eine Methode, die dabei hilft, sich komplett auf die aktuelle Aufgabe zu konzentrieren und sich nicht ablenken zu lassen, ist die sogenannte Pomodoro-Technik. Sie wurde in den 1980er-Jahren entwickelt und stammt aus dem Zeitmanagement. Die Idee hinter der Methode ist, die Arbeit in kurze Abschnitte aufzuteilen und nach jedem Abschnitt eine kurze Pause einzulegen. Zum einen bleibt durch die kurzen Arbeitsphasen die volle Konzentration erhalten. Und zum anderen sorgt es für ein Erfolgserlebnis, wenn eine Arbeitsphase erfolgreich abgeschlossen wurde.

Um die Technik umzusetzen, braucht der Autor eine Küchenuhr. Diese stellt er auf 25 Minuten ein, denn solange dauert ein Zeitabschnitt. Danach folgt eine fünfminütige Pause.

Anschließend folgen wieder eine Arbeitsphase von 25 Minuten, eine Pause von fünf Minuten, eine weitere Arbeitsphase, eine Pause und noch eine Arbeitsphase. Nach der vierten Arbeitsphase ist ein Durchlauf beendet und der Autor kann die Arbeit abschließen oder eine längere Pause einlegen. Am Anfang ist es sicher ungewohnt, in so kurzen Abschnitten zu arbeiten.

Die Praxis zeigt aber, dass sich der Autor schnell mit der Methode anfreunden und oft kaum mehr als einen Durchlauf brauchen wird, um einen Text fertig zu stellen.

Mehr Anleitungen, Ratgeber, Tipps und Vorlagen:

Thema: Texte schneller schreiben – 7 Tipps

 

Teilen:

Kommentar verfassen