Geburtstagseinladung schreiben – Infos, Tipps und Formulierungshilfen, Teil 1

Geburtstagseinladung schreiben – Infos, Tipps und Formulierungshilfen, Teil 1

Bald steht ein Geburtstag ins Haus? Das wäre doch eine schöne Gelegenheit, die Gäste mal wieder mit einer echten Einladung aus Papier zu überraschen!

Im digitalen Zeitalter sind schriftliche Geburtstagseinladungen selten geworden. Zum Kindergeburtstag oder wenn ein runder Geburtstag im großen Rahmen gefeiert wird, sind sie zwar noch anzutreffen. Ansonsten werden die Gäste aber meist per Telefon, Kurznachricht, E-Mail oder einfach im persönlichen Gespräch eingeladen. Umso größer ist die Überraschung deshalb, wenn plötzlich eine richtige Einladungskarte im Briefkasten liegt.

Schließlich ist eine klassische Geburtstagseinladung eine schöne Abwechslung, die die Vorfreude weckt und die Geburtstagsfeier noch mehr zu einem echten Event werden lässt. Nur: Wie wird so eine Einladung eigentlich geschrieben? Für diejenigen, die eine Geburtstagseinladung schreiben möchten, haben wir in einem zweiteiligen Beitrag Infos und Tipps zusammengetragen.

Hier ist Teil 1!

 

Die Karten für die Geburtstagseinladungen

Ob für einen Kinder- oder einen Erwachsenengeburtstag, ob mit Zahlen oder ohne, ob eher klassisch und schlicht oder modern, lustig oder ausgefallen: Im Schreibwarenbedarf sind Einladungskarten verschiedenster Art erhältlich. Eigentlich sollte sich also für jeden Geschmack etwas finden lassen. Oft ist in die Karten auch gleich schon ein Text eingedruckt, so dass der Gastgeber nur noch seine persönlichen Angaben ergänzen muss. Allerdings wirken fertige Einladungskarten manchmal ein wenig unpersönlich. Hinzu kommt, dass die Karten mitunter ganz schön teuer sind.

Eine schöne Alternative ist deshalb, wenn der Gastgeber seine Karten selbst anfertigt. Viel mehr als Tonkarton und etwas Deko in Form von Fotos, Aufklebern, Bändern und ähnlichen Dingen braucht er dafür nicht. Der Tonkarton wird zurechtgeschnitten und in der Mitte zusammengefaltet. Damit sind schon einmal die Kartenrohlinge vorhanden. Diese kann der Gastgeber dann nach Lust und Laune dekorieren. Den Einladungstext wiederum kann er am Computer schreiben, ausdrucken und in die Karten einlegen.

Möchte der Gastgeber seine Einladungskarten zwar selber machen, die Bastelarbeiten aber einfach und unkompliziert halten, ist bei den drei folgenden Tipps vielleicht der richtige dabei:

 

  1. Schriftrollen als Einladungen

Der Gastgeber kann sich ein schönes Geschenkpapier besorgen und seine Einladungen auf diesem Papier ausdrucken. Anschließend rollt er das Papier zusammen und bindet eine Schleife darum. Die Schriftrollen kann er nun an seine Gäste übergeben. Eine andere Möglichkeit ist, die Schriftrollen in leere, saubere Flaschen zu stecken und die Gäste mittels Flaschenpost einzuladen.

 

  1. Einladungen zum Puzzeln

Der Gastgeber besorgt sich einen schönen Motivkarton. Dann druckt er seine Einladungen auf Papier aus und klebt das Papier auf den Motivkarton. Anschließend zerschneidet er die Einladungen mit der Schere und steckt die Einzelteile in Briefumschläge. Die Gäste erhalten auf diese Weise Puzzle, die sie zur Einladung zusammensetzen müssen. Damit die Puzzleteile nicht durcheinandergeraten, sollte der Gastgeber aber die nächste Puzzleeinladung erst dann anfertigen, wenn die vorhergehende Einladung verpackt ist.

 

  1. Einladungskarten aus mehreren Lagen

Einladungen, die sehr schön aussehen und dabei kinderleicht anzufertigen sind, gehen so: Der Gastgeber kauft Tonkarton, Transparentpapier und dünnes Satinband. Den Tonkarton schneidet er in Postkartengröße zu. Aus dem Transparentpapier schneidet er Streifen zurecht, die gut doppelt so lang sind wie die Postkarten. Den Einladungstext druckt er auf herkömmliches Kopierpapier aus und schneidet das Papier ebenfalls auf Postkartengröße zu. Nun klappt der Gastgeber den Streifen aus Transparentpapier in der Mitte zusammen und legt dort eine Tonpapierkarte und darüber einen Einladungstext ein. Anschließt locht der Gastgeber die Papiere, fädelt ein Stück Satinband durch die beiden Löcher und bindet das Satinband auf der Vorderseite zu einer Schleife. Fertig!

 

Der Inhalt der Geburtstagseinladung

Grundsätzlich kann der Gastgeber seine Einladungen schreiben, wie er möchte. Schließlich ist es sein Geburtstag und als Gastgeber kann er seine Gäste so zu der Feier einladen, wie er das für richtig hält. Allerdings verfehlt die Einladung ihren Zweck, wenn die Gäste nicht wissen, von wem sie wozu eingeladen werden. Deshalb sollte die Geburtstagseinladung auf jeden Fall Antworten auf folgende Fragen liefern:

  • Was wird gefeiert? – Der Gastgeber sollte seine Gäste darüber informieren, dass er seinen Geburtstag feiert. Ob er dabei angibt, wie alt er wird, bleibt ihm selbst überlassen.
  • Wann wird gefeiert? – Der Gastgeber sollte zum einen das Datum nennen, an dem die Feier stattfindet. Zum anderen sollte er angeben, um wie viel Uhr die Fete beginnt.
  • Wo wird gefeiert? – Damit die Gäste wissen, wohin sie kommen sollen, sollte der Gastgeber natürlich auch den Ort angeben, an dem gefeiert wird. Durch die Info, ob die Party beispielsweise beim Gastgeber zu Hause, im Garten oder in einem Restaurant steigt, haben die Gäste auch gleich Anhaltspunkte für ein angemessenes Outfit.
  • Rückmeldung – Der Gastgeber sollte seine Gäste darum bitten, ihm bis zu einem bestimmten Termin Bescheid zu geben, ob sie kommen. Dadurch kann er die Feier besser planen.

Den Einladungstext kann der Gastgeber ruhig am Computer schreiben und ausdrucken. Vor allem wenn er viele Gäste einlädt, wäre es schließlich ziemlich mühsam, alle Einladungen von Hand zu schreiben. Außerdem ist durch den Ausdruck sichergestellt, dass die Gäste den Text problemlos entziffern können.

Allerdings sollte der Gastgeber seine Einladungen handschriftlich unterschreiben. Durch die Unterschrift erhalten die Einladungen nämlich eine persönlichere Note und sehen nicht nach Massenabfertigung aus.

In Teil 2 erklären wir, welche zusätzlichen Infos der Gastgeber in seine Einladungen aufnehmen kann. Und ein paar Muster für Einladungstexte gibt’s obendrauf!

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