Buchempfehlung schreiben

Buchempfehlung schreiben

 

Wie die Bezeichnung bereits nahelegt, geht es in einer Buchempfehlung darum, ein Buch zu empfehlen. Anders als bei einer Buchkritik oder einer Buchbesprechung beschränkt sich der Verfasser der Buchkritik dabei in aller Regel auf die positiven Aspekte.

Sehr vereinfacht erklärt beschreibt der Verfasser in seiner Buchempfehlung somit ein Buch und erklärt, weshalb dieses Buch aus seiner Sicht besonders lesenswert ist.

 

Anleitung:

Wer eine Buchempfehlung schreiben möchte, folgt dabei üblicherweise der Anleitung für einen Aufsatz im Sinne einer Inhaltsangabe mit Fazit.

Das bedeutet, eine Buchempfehlung gliedert sich meist in eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schlussteil. Nach dem Lesen der Buchempfehlung sollte der Leser wissen, um was es in dem Buch geht und welche Gründe dafür sprechen, dass er dieses Buch lesen sollte.

Vor allem bei Büchern wie Romanen, Thrillern oder Krimis besteht die Kunst einer gelungenen Buchempfehlung darin, das Interesse des Lesers zu wecken, ohne dabei zu viel oder beispielsweise den Ausgang schon zu verraten. Der Autor, der die Buchempfehlung schreibt, bleibt normalerweise im Hintergrund, teilweise wird sogar auf die Angabe seines Namens verzichtet.

 

die Gliederung

Möchte ein Autor nun eine Buchempfehlung schreiben, beginnt er meist mit einer Gliederung, erstellt sich also zunächst das Grundgerüst, auf dem seine Buchempfehlung basiert. Für die Gliederung reichen meist Stichworte aus, die dem Autor als Orientierungshilfe dienen und die er dann entsprechend ausformulieren kann.

 

die Einleitung 

In der Einleitung einer Buchempfehlung geht es um die grundlegenden Informationen für den Leser in kurzer, knapper Form. Meist enthält die Einleitung Angaben zu dem Autor und seinem Buch, also beispielsweise den Namen des Autors, den Titel des Buches, die Art der Geschichte und das Genre, die Art des Buches, die Seitenzahl, das Erscheinungsjahr, den Verlag, den Preis und die ISBN-Nummer.

Bei einer ausführlichen Buchempfehlung werden zudem die wichtigsten Personen, die Handlungsorte sowie die Geschichte selbst in sehr kurzer Form vorgestellt.

 

der Hauptteil

Im Hauptteil beschreibt der Autor den Aufbau, den Inhalt und die Zielsetzung des Buches. Das bedeutet, der Autor fasst die Geschichte oder die Inhalte des Buches zusammen und vermittelt dem Leser damit einen Eindruck, was ihn beim Lesen des Buches erwartet.

 

der Schlussteil

Der Schlussteil kann dann die eigentliche Buchempfehlung beinhalten. Hier kann der Autor aus seiner Sicht schildern, weshalb ihm gerade dieses Buch gut gefallen hat, beispielsweise indem er benennt, mit welchen Gestaltungselementen der Buchautor gearbeitet hat und welche Wirkung diese erzielen.   

Insgesamt ist es nicht allzu schwer, zu lernen, eine Buchempfehlung zu schreiben. Dies liegt in erster Linie daran, dass es bei einer Buchempfehlung nicht allzu sehr auf den künstlerischen Ausdruck oder einen kreativen Stil ankommt. Es geht vielmehr darum, ein Buch aussagekräftig zusammenzufassen und den eigenen Standpunkt zu diesem Buch zu vermitteln.

 

Regeln für eine Buchempfehlung

 

Zudem gelten für eine Buchempfehlung einige formale Regeln, die der Autor gleichzeitig als Tipps nutzen kann. So wird eine Buchempfehlung grundsätzlich immer im Präsens geschrieben und enthält keine wörtliche Rede. Der Autor muss zudem darauf achten, die zeitliche Abfolge einzuhalten, um so verwirrende Zeitsprünge und Rückblenden zu vermeiden. Zudem fasst der Autor die Geschichte in seinen eigenen Worten zusammen und verzichtet dabei auf Einzelheiten, Ausschmückungen oder Zitate.

 

Geschrieben wird eine Buchempfehlung immer aus Sicht eines Beobachters.

Das bedeutet, wird die Geschichte in dem Buch beispielsweise in Ich-Form erzählt, wird die Buchempfehlung in Er-Form geschrieben. Beim Schreiben seiner Buchempfehlung sollte der Autor auf abwechslungsreiche, interessante Formulierungen achten, also nicht ständig die gleichen Wörter wiederholen.

Allerdings gehört es nicht unbedingt zu seinen Aufgaben, einen Spannungsbogen zu erzeugen.

Der Inhalt der Geschichte wird grundsätzlich sachlich wiedergegeben, allerdings kann der Autor das Interesse des Lesers wecken, indem er seine Buchempfehlung mit einem sogenannten Cliffhanger abschließt. Bei einem Cliffhanger handelt es sich um ein Gestaltungselement, bei dem die Darstellung an einem spannenden Punkt endet. Bekannt sind Cliffhanger, neben der Literatur, vielen sicherlich aus dem Fernsehen, wo beispielsweise Serien an einem Höhepunkt plötzlich aufhören.

Dadurch bleibt die Spannung erhalten, denn der Leser oder der Zuschauer möchte wissen, wie es weitergeht.

 

Weiterführende Rechtschreibung, Vorlagen und Anleitungen:

  • Die wichtigsten Rechtschreibregeln
  • Anleitung zum Schreiben einer Fabel
  • Anleitung zum Schreiben eines Portraits
  • Texte für Artikelverzeichnisse schreiben
  • Schreiben von E-Mails nach DIN 5008
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    Thema: Buchempfehlung schreiben

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    Ein Gedanke zu „Buchempfehlung schreiben“

    1. Ich persönlich finde es nicht so gut, wenn eine Buchempfehlung mit einem Cliffhanger endet. Dadurch erhält die Buchempfehlung schnell den Charakter eines Werbetextes und der steht ja schon auf dem Cover.

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